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Wir alle möchten nicht nur gesunde, sondern auch schöne Zähne haben. Schließlich wird ein strahlendes Lächeln kulturübergreifend mit Freundlichkeit und Selbstbewusstsein in Verbindung gebracht. Ein schönes, ehrliches Lächeln weckt Sympathie und sorgt für Vertrauen. Gleichzeitig ist es ein Erfolgsfaktor im Beruf und bei der Partnerwahl.

Eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) und ein Bleaching beim Zahnarzt ist zweifelsohne ein guter Weg zu einem strahlenden Lächeln. Doch eigentlich sind diese Maßnahmen nur eine wertvolle Ergänzung zur täglichen Zahnpflege, die letztlich für gesunde und schöne Zähne verantwortlich ist.

Mit der Beachtung von einigen grundlegenden Tipps halten Sie Ihre Zähne gesund und schön, sodass Ihre Zahnarztbesuche stets kurz bleiben:

1) Putzen Sie sich mindestens zweimal täglich – morgens und abends – die Zähne.

Dabei sollten Zahnbeläge gründlich entfernt werden, ohne jedoch zu fest auf die Zähne zu drücken, denn dabei der Zahnschmelz beschädigt werden. Wenn die Borsten Ihrer Zahnbürste nach außen gebogen sind, drücken Sie beim Zähneputzen zu stark. Auch die richtige Zahnputztechnik ist wichtig: Halten Sie die Zahnbürste beim Putzen in einem 45-Grad-Winkel an die Zähne und massieren Sie auch die Zahnfleischränder sanft mit.

Verwenden Sie beim Zähneputzen eine fluoridhaltige Zahncreme, denn Fluor schützt den Zahnschmelz wirksam vor Entmineralisierung und Karies. Damit Fluor seine Wirkung entfalten kann, sollte die Zahnpasta mindestens 2-3 Minuten im Mund behalten werden. Das Ausspülen des Mundes nach dem Zähneputzen mit kaltem Wasser macht die Wirkung des Fluors zunichte.

Wenn Sie säurehaltige Speisen (Fleisch, Wurst, Schinken, Fisch, Eier, Süßigkeiten, etc.) und Getränke (Fruchtsäfte, Softdrinks, Kaffee, schwarzer Tee etc.) zu sich nehmen, sollten Sie mindestens eine halbe Stunde mit dem Zähneputzen warten, denn die Säuren greifen den Zahnschmelz an und anschließendes Zähneputzen kann diesen deutlich schädigen.

Die Anschaffung einer elektrischen Zahnbürste lohnt sich, denn diese reinigen die Zähne in der Regel deutlich gründlicher als normale Handzahnbürsten.

2) Verwenden Sie Zahnseide.

Die Zahnzwischenräume, die etwa 40 Prozent der gesamten Zahnfläche ausmachen, sind ein echtes Paradies für Bakterien, denn diese werden von der Zahnbürste kaum erreicht. Entsprechend häufig sind gerade vernachlässigte Zahnzwischenräume die Brutstätte von Karies, Gingivitis (Zahnfleischentzündung) und Parodontitis (Entzündung/Abbau des Zahnhalteapparates). Die Zahnränder sollten mithilfe der Zahnseide sanft (!) von Belägen befreit werden.

3) Greifen Sie zu antibakteriellen Mundspülungen.

Antibakterielle Mundspülungen können zwar keine Zahnbeläge entfernen (dies macht die Zahnbürste), diese jedoch lockern oder sogar die Neubildung von Zahnbelägen hemmen. Gerade wenn Sie sich nicht die Zähne putzen können, ist ein antibakterielles Mundwasser eine gute Option.

Besonders sinnvoll sind antibakterielle Mundspülungen bei freiliegenden Zahnhälsen, Menschen mit sehr schlechter Mundhygiene, nach Parodontitis-Behandlungen und operativen Eingriffen im Mundraum.

4) Schaffen Sie sich einen Zungenschaber an.

Über 1000 verschiedene Bakterien leben in unserem Mund und damit auch auf unserer Zunge. Diese verursachen nicht nur Mundgeruch, sondern auch Karies und Zahnfleischentzündungen, die zu Parodontitis führen können.

Wer also regelmäßig seine Zunge reinigt, reduziert damit auch die Zahl der schädlichen Bakterien im Mundraum. Besonders effektiv lässt sich die Zunge mit einem speziellen Zungenschaber (aus der Drogerie) reinigen.

5) Kauen Sie Xylit-haltige Kaugummis.

Der natürliche Zuckeraustauschstoff Xylit besitzt nämlich nachweislich eine karieshemmende Wirkung. Darüber hinaus regt Xylit die Speichelproduktion an, der wiederum den Zahnschmelz remineralisieren kann. Auch zuckerfreie Kaugummis ohne Xylit regen die Speichelproduktion an.

6) Meiden Sie Getränke und Stoffe, die den Zahnschmelz schädigen oder verfärben.

Dazu gehören Cola und andere Softdrinks, Kaffee, schwarzer Tee, Wein, etc. Alternativ können Sie entsprechende Getränke durch einen Strohhalm trinken. Auch das Rauchen sollten Sie Ihrer Gesundheit (auch der Zähne) wegen einschränken oder ganz aufgeben.

7) Halten Sie die Kontrolltermine bei Ihrem Zahnarzt in Krefeld, Köln oder München ein.

Nur dann können etwaige Probleme frühzeitig erkannt und effektiv bekämpf werden. Auch die Professionelle Zahnreinigung (PZR) sollte idealerweise 1-2 Mal im Jahr durchgeführt werden, denn dabei werden die Zähne im Gegensatz zur herkömmlichen Zahnsteinentfernung umfassend gereinigt. Diverse Studien belegen, dass die regelmäßige PZR das Karies- und Parodontitisrisiko deutlich senken kann. Für Patienten mit Parodontitis – und dies sind in Deutschland mehr als die Hälfte der Erwachsenen – ist die PZR ein absolutes Muss, denn Zahnbeläge sind entzündungsfördernd.

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