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Oft vergessen: Zahnseide

Putzen Sie Ihre Zähne zweimal täglich drei Minuten lang mit fluoridierter Zahnpasta. Schrubben Sie dabei keinesfalls waagerecht, sondern reinigen Sie jeden einzelnen Zahn sorgfältig mit rüttelnden und auswischenden Bewegungen von rot (Zahnfleisch) nach weiß (Zahn). Der Druck der Zahnbürste auf den Zahn sollte 150 Gramm nicht übersteigen – nehmen Sie eine Küchenwaage zum Testen.

Mindestens einmal, besser zweimal am Tag sollten die Zahnzwischenräume mit Zahnseide gereinigt werden. Der Grund ist einfach: Hier finden Kariesbakterien und Parodontitis auslösende Erreger optimale Wachstumsbedingungen. Allerdings erfordert der Einsatz von Zahnseide – vor allem bei jungen Menschen – etwas Übung. So machen Sie’s richtig:

• Schneiden Sie ein ca. 50 cm langes Stück Zahnseide ab
• Wickeln Sie jeweils ein Ende der Zahnseide um einen Mittelfinger. Die Handflächen sollten sich dabei anschauen und etwa einen Abstand von 15 cm voneinander haben.
• Sind die Enden fixiert, drehen Sie die Handflächen nach unten und halten mit den Zeigefingern die Zahnseide in Position und gespannt.
• Bewegen Sie die Seide nun unter leichtem Vor – und Zurückziehen im Zwischenraum an den Seiten der Zähne von unten nach oben.
• Lassen Sie den Zahnfleischrand nicht aus (der Faden sollte bis leicht unter den Zahnfleischsaum geführt werden, ohne diesen zu verletzen)

Professionelle Zahnreinigung

Für gesunde Zähne und Zahnfleisch spielt die optimale Mundhygiene eine entscheidende Rolle. Auch wenn Sie regelmäßig ihre Zähne putzen, lässt sich auf Dauer die Entstehung von Zahnbelägen und damit das Karies- und Parodontitisrisiko kaum vermeiden. Aus diesem Grund macht eine in regelmäßigen Abständen durchgeführte professionelle Zahnreinigung Sinn. Mit entsprechenden zahnärztlichen Geräten werden so auch die Beläge entfernt, die für einen zu Hause auch bei bester Pflege unerreichbar bleiben.

Die professionelle Zahnreinigung lohnt sich vor allem für Patienten mit tiefen, schwer zu pflegenden Zahnfleischtaschen. Sie sollten sogar drei- bis viermal im Jahr zur Behandlung kommen. Die Investition zahlt sich aus, weil später höchstwahrscheinlich kein Zahnersatz notwendig wird. Die Folgekosten bei ausgelassener Reining sind um Einiges höher als die 50-80 Euro, die Sie hierfür entrichten. Ihre Zähne sollten es Ihnen wert sein! Wenn Sie ein sogenannter Angstpatient sind, also unter starker Zahnarztangst leiden, empfehlen wir die renommierte Zahnklinik Stadtwald Klinik, deren Leiter Dr. Dr. Müllejans laut der unabhängigen Arztbewertungsplattform jameda.de zu den Top 10 Implantologen, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen der Stadt gehört.

P.S. Die gesetzlichen Krankenkassen finanzieren nur einmal im Jahr die Grundleistung, bei der die harten sichtbaren Beläge entfernt werden. Daher muss man die professionelle Reinigung aus der eigenen Tasche zahlen – doch die Gesundheit Ihrer Zähne sollte es Ihnen wert sein.


Achten Sie bei Süßem auf das „Zahnmännchen“-Siegel (siehe oben)

Lebensmittel ohne Zucker helfen, die Zähne gesund zu erhalten. Leider sind extrem viele „zuckerfreie“ Produkte sind alles andere als zahnfreundlich. Oft sind es versteckte Zucker oder ein hoher Säuregehalt, die den Zähnen schaden. Zum Glück testen drei Universitäten Süßwaren und vergeben das begehrte „Zahnmännchen“-Siegel. An diesem Logo erkennen Sie, ob die Leickerei ihren Zähnen tatsächlich nicht schadet.

Karies vorbeugen: Süßstoff statt Zucker

Karies ist die häufigste bakterielle „Infektionskrankheit“, unglaubliche 95 Prozent aller Europäer sind von ihr betroffen! Dabei kann eine Umstellung der Ernährung viel bewirken: Ohne Zucker fehlt den Karies verursachenden Bakterien die Lebensgrundlage. Ohne diesen Energielieferanten können sie auch keine zerstörerischen Säuren produzieren. Allerdings müssen Sie nicht auf Süßes verzichten: es gibt ja noch Süßstoffe! Süßstoffe haben so gut wie keine Kalorien sind um ein vielfaches süßer als Haushaltszucker und eignen sich optimal zur Ernährung bei Diabetes. In der EU sind momentan acht Süßstoffe zugelassen: Aspartam, Saccharin, Acesulfam, Aspartam:Acesulfam (1:1), Cyclamat, Sucralose, Thaumatin und Neohesperidin. Vielen Zucker-Fans, die auf Süßstoff umsteigen wollen bekommt der Geschmack der Süßstoffe anfangs nicht. Aber es ist normal, dass man etwas Zeit braucht, um sich daran zu gewöhnen.

Ein weiteres Problem: viele Lebensmittel enthalten versteckte Zucker. Senf, Ketchup, Wurst, Suppen oder Salatsaucen sind häufig mit Zucker verfeinert worden. Aber auch viele Naturprodukte enthalten Zucker: Fruchtsäfte, Trockenfrüchte und Honig haben ein enormes Potenzial, Karies zu fördern. Tipp: Achten Sie stets auf die Nährwertangaben und dort auf die Kohlenhydrate (davon Zucker …).

Die richtige (Zahn)-Ernährung

Milch enthält alle Mineralstoffe und Vitamine, die der Zahn braucht. Vor allem Kalzium und Phosphor sowie die Vitamine A, C und D. Milch aktiviert darüber hinaus die Produktion von Speichel, der Kariesbakterien wegspült und den Zahnschmelz remineralisiert. Ein schöner Nebeneffekt: Laut einer kanadischen Studie hilft fettarme Milch dem Körper in besonderem Maße, Fett abzubauen. Wer aber keine Milch verträgt, kann dunkelgrünes Gemüse, Orangen, Sojaprodukte und Nüsse essen, die ebenfalls Kalzium enthalten. Auch manche Mineralwässer können zur Versorgung beitragen. Eine ideale Zwischenmahlzeit für hungrige Nachtwanderer ist Käse. Ob Blauschimmel, Brie, Cheddar, Gouda oder Frischkäse. Sie alle bilden einen Schutzfilm aus Fett um die Zähne, mit dem Kariesbakterien nichts anfangen können.

Karotten, Spinat, Tomaten, Paprika, Aprikosen, Kirschen, Rote Beete, Papaya, Petersilie, Feldsalat … kurzum: Gelbe bis rote und grüne Gemüse oder Früchte enthalten reichlich Vitamin A in Form von Beta-Carotin. Es fördert die Wachstums- und Erneuerungsprozesse der Mundschleimhaut.

Vitamin C stärkt das Immunsystem und ist die Ausgangssubstanz des Dentins. Da es auch für die Kollagenbildung des Zahnfleisches benötigt wird, unterstützt es die Halterung der Zähne. Außerdem tötet es kariesbildende Bakterien ab. Vitamin C ist besonders reichlich in frischen Beeren sowie Gemüse vorhanden. Pflanzlichen Öle enthalten das für den Aufbau von Zähnen und Knochen benötigte Vitamin D. Hauptsächlich bildet der Körper dieses Vitamin aufgrund der Sonneneinstrahlung auf der Haut selbst. Wer häufig an die Luft geht, bildet in der Regel genug davon.

Süß, sauer und klebrig sind die engsten Verbündeten der Karies. Das bedeutet nicht den absoluten Verzicht auf Süßigkeiten, aber den richtigen Umgang mit ihnen. Säurehaltige Lebensmittel wie Essig, Zitronen – vor allem die heiße Zitrone – , Orangen, Fruchtsäfte, Cola oder Limonade, Sportgetränke, Wein und Sekt lösen die oberflächliche Zahnsubstanz an und ein Teil der dort eingelagerten Kalziumphosphate schwimmt einfach mit dem Speichel davon. Wer dies vermeiden möchte, greift zum Strohhalm und spült danach den Mund mit Wasser oder Milch aus. Und: Zähne frühestens nach 30 Minuten putzen, wenn die Zähne sich vom Säureangriff erholt haben. Zucker versteckt sich auch da, wo man ihn auf den ersten Blick nicht vermutet: In Ketchup, Fertigsaucen und Fruchtjoghurts.

„Ein ‚Zuckerverbot’ ist weder sinnvoll noch nötig“, so Prof. Dr. Stefan Zimmer, Leiter der Abteilung für Zahnerhaltung und Präventivzahnmedizin der Privaten Universität Witten/Herdecke. Denn für die Entstehung von Karies kommt es wesentlich darauf an, wie oft Süßes gegessen wird. Prof. Zimmer empfiehlt deshalb: „Wer zwischendurch immer mal wieder naschen will, sollte auf Produkte mit dem „Zahnmännchen“ achten. Sie verursachen keine Karies.“ Beim Kauf von Lebensmitteln deshalb immer auf den Zuckergehalt achten und sich nicht täuschen lassen: Auch hinter Glukose oder Glukosesirup, Maltose, Malzextrakt oder Saccharose verbirgt sich Zucker. Wer Süßes liebt, muss nicht verzichten: Natürliche Zuckeraustauschstoffe sind Xylit, Sorbit, Maltit und Isomalt. Zu den künstlichen Süßstoffen gehören Zyklamat, Saccharin, Aspartam oder Acesulfam.

Übrigens, der als gesund gelobte Honig ist genauso zahnschädigend wie jede andere Süßigkeit. Besonders ungünstig für die Zähne sind klebrige Lebensmittel, die längere Zeit in der Mundhöhle verweilen. Die Speisen legen sich förmlich um den Zahn und bieten so ein Eldorado für Bakterien. Dazu gehören trockene Kekse, Cornflakes, Cracker, Kuchen, Chips oder Salzstangen. Sie sollten, wenn überhaupt, einmal und nicht über den ganzen Tag verteilt verzehrt werden. Sofortiges Zähneputzen ist dringend zu empfehlen.

Die im schwarzen und grünen Tee enthaltenen Inhaltsstoffe, wie Polyphenole und Flavonoide, hemmen im Mund die Umwandlung von Stärke in Traubenzucker, der den Kariesbakterien als Nahrungsgrundlage dient. Außerdem stoppt schwarzer Tee das Bakterien-Enzym Glucosyltransferase, welches Zucker in jene klebrige Matrix verwandelt, die Plaque am Zahn haften lässt. Zu guter Letzt enthält Tee den Gerbstoff Catechin. Dieser greift in den Stoffwechsel des Kariesbakteriums Streptococcus mutans ein und lässt es praktisch verhungern. Bereits ein Liter schwarzer Tee versorgt den Körper nicht nur mit Flüssigkeit, sondern auch mit rund zwei Milligramm Fluorid. Diese Menge deckt etwa 50 Prozent des Tagesbedarfs eines Erwachsenen. Fluorid härtet den Zahnschmelz und schützt somit vor Karies. Kleiner Nachteil: Regelmäßiger Teekonsum führt langfristig zur Verfärbung des Zahnschmelzes, die aber im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung beim Zahnarzt leicht entfernt werden kann.

P.S. Es gibt kein Gen, das Karies verursacht. Dennoch kann die Summe mehrerer Erbfaktoren die Anfälligkeit für diese Krankheit sehr wohl beeinflussen, wie Untersuchungen an eineiigen Zwillingen ergeben haben. Das Kariesrisiko eines Menschen hängt von mehreren Faktoren ab: wie konzentriert, wie lange und wie häufig Zucker in der Mundhöhle ist und wie viele kariesverursachende Bakterien sich dort tummeln. Schlechte Mundhygiene ist deshalb für die Mehrzahl der Menschen die Ursache für schlechte Zähne.



Wussten Sie, dass die Kariesrate bei Kindern in den letzten Jahren teils um bis zu 60 % zurückgegangen ist?

Seit 1970 ist die Zahl der Zahnfüllungen um 30 % und die Zahl gezogener Zähne sogar um fast 50 % gesunken!

Ein großes Problem bei Kindern im Alter von zwei bis fünf Jahren stellt nach wie vor die Saugerflaschenkaries dar. Durch das Dauernuckeln gesüßter Tees oder Fruchtsäfte werden die Milchzähne in kurzer Zeit zerstört. Ein normales Abbeißen ist dann nicht mehr möglich, auch Sprachfehler können die Folge sein. Hier gilt es, die Eltern rechtzeitig dahingehend aufzuklären, die Nuckelflasche nicht dauerhaft ihrem Kind zu überlassen.

Auch Milchzähne müssen behandelt werden, denn kariesbedingte Schäden können die Gesundheit der bleibenden Zähne beeinträchtigen. Ein vorzeitiger Verlust der Milchzähne kann zu Zahnfehlstellungen führen. Besonders die Milchbackenzähne dienen als Platzhalter für die bleibenden Zähne und müssen bis zum 11./12. Lebensjahr erhalten bleiben.

Versuchen Sie, die süßen Zwischenmahlzeiten einzuschränken. Besser sind zahnfreundlichere Lebensmitteln wie Käse, rohes Gemüse, Yoghurt oder Früchte. Es ist empfehlenswert, gelegentlich zwischen den Mahlzeiten ein zuckerfreies Kaugummi zu kauen oder ein Zahnpflegebonbon zu lutschen, da beides die Speichelproduktion anregt und für einen ausgewogenen pH-Wert im Mund sorgt. Wenn Sie Wein, Saft, andere säurehaltige Getränke und Lebensmittel zu sich genommen haben, sollten Sie etwa eine halbe Stunde mit dem Zähneputzen warten. Der Zahnschmelz weicht nach jeder Mahlzeit auf. Nach rund 30 Minuten erhält er seine normale widerstandsfähige Konsistenz zurück, während der Speichel in dieser Zeit die Säure neutralisiert hat und die Zähne nicht mehr angreifen kann.

Wunderwaffe gegen Karies: Kaugummi

Intensives Kauen regt den Speichelfluss zusätzlich an. Viele Zahnärzte empfehlen daher,  besonders nach dem Essen oder Trinken, wenn das Kariesrisiko am größten ist, einen zuckerfreien Kaugummi zu kauen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass dies den Speichelfluss bis um das Zehnfache steigert. Dadurch steigt der pH-Wert rasch wieder in den neutralen Bereich und das Kariesrisiko kann langfristig um bis zu 40 Prozent (!) vermindert werden.

Allerdings sollen Sie nicht vergessen, dass die wirkungsvollste Prophylaxe-Maßnahme die professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt ist. In Kombination mit der täglichen Mundpflege zu Hause und der Kontrolle beim Zahnarzt sorgt diese dafür, dass Zähne und Zahnfleisch ein Leben lang gesund bleiben.

Weißmacher-Cremes aus der Drogerie oder professionelles Aufhellen (Bleaching) beim Zahnarzt?

Bei einem gesunden Gebiss schadet die gelegentliche Anwendung von Weißmacher-Zahncremes nicht, um oberflächliche Verfärbungen zu entfernen. Zu hoher Anpressdruck beim Putzen kann jedoch den Zahnschmelz schädigen. Auch Aufhellungsprodukte aus der Apotheke sind für gesunde Zähne unschädlich.

Die natürliche Zahnfarbe eines Menschen reicht vom seltenen Weiß bis hin zu einem gelblichen, grauen oder gar braunen Farbton. Selbst für den Zahnarzt tritt erst nacheiner professionellen Zahnreinigung, bei der auch die hartnäckigsten Beläge entfernt werden, die natürliche Zahnfarbe ans Licht.

Mit entsprechenden Materialien und Methoden rücken Zahnärzte den meisten Zahnverfärbungen erfolgreich zu Leibe. Farbpigmente, die sich im Dentin und im Schmelz abgelagert haben, verlieren dabei ihre verfärbende Wirkung, ohne dass die Zahnsubstanz selbst verändert wird. Unter zahnärztlicher Aufsicht dauert eine Aufhellungsbehandlung einzelner, stark verfärbter Zähne oft nur eine Stunde.

Aber: Wer nach einer Aufhellungsbehandlung häufig farbintensive Genuss- und Nahrungsmittel wie Tabak, Tee, Kaffee und Rotwein verzehrt und dazu die tägliche Mundhygiene vernachlässigt, hat nicht lange etwas von seinen hellen Zähnen. Untersuchungen aus den USA zufolge gehen aber Menschen nach einer professionellen Bleichbehandlung bewusster mit ihrer Zahngesundheit um und lassen ihre Zähne regelmäßig professionell reinigen.

P.S. Die meisten Wuppertaler Zahnärzte bieten eine Bleaching-Behandlung an, die in der Regel etwa eine Stunde dauert.

Was sind eigentlich Veneers?

Seit vielen Jahren sind Veneers, so der Fachausdruck für die nahezu transparenten Verblendschalen, fester Bestandteil der ästhetischen Zahnheilkunde. Wie künstliche Fingernägel werden sie von außen auf den Zahn geklebt. Die modernen keramischen Werkstoffe können Farbe und Oberflächenstruktur des Zahns so gut nachahmen, dass eine natürliche Ästhetik erreicht wird.

Die Behandlung ist einfach: Zunächst schleift der Zahnarzt den Zahn im sichtbaren Bereich leicht an. Mit großer Präzision wird das Veneer aus Keramik dann im zahntechnischen Labor gefertigt. In der Zahnarztpraxis wird die nahezu transparente Verblendschale durch eine besondere Klebetechnik fest mit der Zahnfront verbunden. Dieser Prozess ist zahnärztlich anspruchsvoll, aber schmerzfrei.

Im Vergleich zur Versorgung mit einer Krone, bei welcher der Zahnarzt etwa 1,2 Millimeter Zahnsubstanz abschleift, fällt die bei der Verblendmethode zu opfernde Zahnsubstanz mit 0,5 Millimeter sehr gering aus. Veneers sehen aber nicht nur aus wie echte Zähne, sie haben auch eine hohe Lebenserwartung, was den Eigenschaften der Keramik zu verdanken ist. Denn ihre Härte kommt der des natürlichen Zahns sehr nahe. Außerdem besticht Keramik durch eine hohe Farb- und Abriebbeständigkeit. Die Oberfläche von Veneers ist hochglasiert und dadurch so glatt, dass sich nur wenig Belag und Zahnstein anlagern können – damit wird gleichzeitig der Entzündung des Zahnfleisches vorgebeugt. Die Kosten für ein Veneer liegen je nach Aufwand zwischen 400 und 1000 Euro und sind leider keine Kassenleistung.

Zahnzusatzversicherung: was Sie wissen sollten

Folgende Fragen sind zu beachten:

Sind Kosten für Implantate, Knochenaufbaumaßahmen und Inlays einbezogen? Inwiefern werden Kosten für eine kieferorthopädische oder kosmetische Behandlung, Füllungen und Prophylaxe übernommen? Wird der höchstmögliche Gebührensatz (3,5fach GOZ) erstattet? Wird der Eigenanteil, der Festzuschuss oder die gesamte Zahnersatzrechnung prozentual bezuschusst und in welcher Höhe?

Laut der Zeitschrift Finanztest, die im Dezember vergangenen Jahres 140 Zahnzusatzversicherungen verglichen hat, zahlen sehr gute Versicherungen bis zu 100 Prozent des Eigenanteils bei Zahnersatz, weniger gute nur 20 Prozent.

Relevant für die Beitragsentwicklung sei, so die Stiftung Warentest auf ihrer Internetseite, ob sich der Tarif nach Art der Lebens- oder aber nach Art der Schadensversicherung kalkuliert. Bei der Lebensversicherungskalkulation werden Alterungsrückstellungen gebildet, d.h. man spart zunächst mehr, als es dem altersbedingten Risiko entspricht. Dies soll Beitragserhöhungen im Alter vermeiden. Doch auch hier ist es möglich, dass die gebildete Alterungsrückstellung zu gering war und nachträglich aufgestockt werden muss. Der Versicherer darf bei dieser Art der Kalkulation die Verträge nicht kündigen und die Versicherungsbedingungen nur in seltenen Ausnahmefällen nachträglich verändern. Bei der Kalkulation nach der Schadensversicherung kann der Beitrag mit zunehmendem Alter steigen. Der Versicherer könnte theoretisch in den ersten drei Jahren den Vertrag kündigen oder nachträglich Leistungen kürzen, in der Regel verzichten die Gesellschaften jedoch in den Versicherungsbedingungen auf dieses Recht.

Je jünger der Versicherte ist, desto günstiger ist in der Regel der Tarif. Manche Versicherer begrenzen das Eintrittsalter (oft 60 Jahre) und bieten stattdessen teurere Seniorentarife an, die eventuell auch schlechtere Leistungen beinhalten. Bei den meisten Policen fallen aktuelle Behandlungen nicht unter die Leistungspflicht, da sie eine Sperrfrist beinhalten, in der die Versicherung von der Leistungspflicht befreit ist. Nicht selten werden auch zusätzliche Begrenzungen für die gesamten Tarifleistungen in den ersten Jahren festgelegt. Ob die Versicherung auch im Falle eines Unfalls in der Sperrzeit zahlt, sollte ebenfalls geprüft werden.

Zahnersatz Wuppertal: Gibt es eine Garantie?

Der Gesetzgeber schreibt für zahnärztliche und zahntechnische Arbeiten eine Gewährleistungspflicht von zwei Jahren vor. Einige Dentallabore verlängern darüber hinaus die Garantiezeit für bestimmte Versorgungen und Materialien auf bis zu fünf Jahre, bei Einhaltung regelmäßiger Kontrollbesuche beim Zahnarzt.

 

5 Responses to “TIPPS FÜR GESUNDE ZÄHNE”

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